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Willkommen in Schwarzenbruck

Tradition pflegen heißt nicht, Asche aufbewahren, sondern Glut am Glühen halten.
 
Jean Jaurès (1859-1914), frz. Politiker (Sozialist)

Schwarzenbruck

Zur Gemeinde Schwarzenbruck in Mittelfranken gehören unter anderem die Ortsteile Schwarzenbruck, Altenthann, Gsteinach, Oberlindelburg, Ochenbruck, Pfeifferhütte und Rummelsberg und Unterlindelburg. Zum Gemeindegebiet gehört auch der größere Teil der  Autobahnraststätte Nürnberg / Feucht  sowie die Einöde Brückkanal.

Geschichte

Am 6. Mai 1025 stellte Kaiser Konrad II. Schwarzenbruck eine Urkunde aus und befreite dadurch die Gemeinde vom anonymen Dunkel der Geschichtslosigkeit; genau ein Vierteljahrhundert ehe Konrads Sohn, Heinrich III., erstmals den Namen Nürnbergs erwähnte. Die Urkunde entstand auf dem Wege des Kaisers Konrad von Regensburg nach Hessen und läßt daraus schließen, dass die alte Handelsstraße, an der später auch Nürnberg entstand, ursprünglich über eine Furt in der Schwarzach bei Schwarzenbruck führte.

Die verkehrsgünstige Lage, die vorzüglichen Verbindungen zur nahen Großstadt Nürnberg und seine angenehme landschaftliche Umgebung erklärt die Anziehungskraft Schwarzenbrucks. Der Ort ist umgeben vom Lorenzer Reichswald. Seine Bach- und Flusstäler stellen ein ideales Erholungsgebiet dar.

Einer der Hauptanziehungspunkte ist zweifellos die etwa 2 km lange Schwarzachklamm zwischen dem Ortsteil Gsteinach und dem Brückkanal, ein historisches Bauwerk, das den Ludwig-Donau-Main-Kanal über die Schwarzach führt.

Der Bahnhof im Ortsteil Ochenbruck verbindet die Gemeinde sowohl mit der benachbarten Großstadt Nürnberg als auch in Richtung Regensburg, Passau und Wien.

Zur Gemeinde Schwarzenbruck gehören neben den inzwischen nahtlos zusammen- gewachsenen Ortsteilen Schwarzenbruck, Gsteinach und Ochenbruck auch Rummelsberg (seit 1971), Altenthann, Lindelburg und Pfeifferhütte (alle seit 1972). Seiner reizvollen Lage an der Schwarzach verdankt die Siedlung ihre Entstehung. Das sog. „Petz`sche Schloss", das als Wasserschloss auf einem Sandsteinfelsen neben der Schwarzachbrücke errichtet wurde, dürfte die Urzelle des Ortes sein. Zwei Jahre vor seiner Krönung zum deutschen Kaiser weilte König Konrad II. hier, das besagt eine Urkunde aus dem Jahre 1025. Das Schloss, so wie es heute steht, wurde im Jahre 1562 durch Sigmund Pfinzing erbaut und ist seit 1876 im Besitz der Herren Petz von Lichtenhof. Gegenüber ließ Bleistiftfabrikant Freiherr von Faber im vorigen Jahrhundert ein zweites Schlösschen im Renaissance-Stil errichten.

Eine ausführliche Historie der Ortsteile ist hier zu finden.

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzenbruck)